Kategorie-Archiv: Hand auf’s Herz

Rückblick auf unsere Stillzeit

Es ist ein Thema, das gerade in den Medien und im Internet vieldiskutiert ist: Das Stillen. Die einen lehnen es strikt ab oder können aus diversen Gründen nicht stillen, die anderen „zelebrieren“ es. In Berlin gab es vor ein paar Tagen einen wie ich finde traurigen Vorfall: Einer Mutter wurde das Stillen ihres Babys in einem Café untersagt. Es störe den Betrieb und die anderen Gäste. What?!?!

Die FAZ schrieb am Wochenende gar: „Muttermilch ist furchbar out“. Denn immer weniger Säuglinge werden demnach überhaupt oder länger als ein paar Monate gestillt. Dabei sei Muttermilch aber doch die „Wunderdroge schlechthin“, so die FAZ.

Ich habe gerne gestillt. Und Theo hat es geliebt. Stillen ist so viel mehr als einfach nur eine Nahrungsaufnahme – es ist etwas so Schönes und Inniges, das ich großartig finde. Rückblick auf unsere Stillzeit weiterlesen

Darum möchte ich die Zeit anhalten.

Diese Meldung aus meiner Heimat Franken hat mich vor einiger Zeit zu diesem sehr persönlichen Artikel inspiriert: Der älteste Mensch in Deutschland war damals eine 111–jährige Frau aus Neuendettelsau in Mittelfranken (Bayern). Eine Sache hat mich daran besonders berührt: Diese Frau namens Margarete Dannheimer wohnte zusammen mit ihrer 81-jährigen Tochter!!! Ist das nicht wunderbar? Sie durfte erleben, wie ihre eigene Tochter eine wirklich alte Frau wird…Sie durfte sehen, wie diese grau und faltig wird. Vom verschrumpelten Baby zur schrumpeligen alten Dame. Ich finde diese Vorstellung wirklich unglaublich schön. Durch diese Meldung wurde ich jedoch sehr nachdenklich.

Ich bin fast 31 Jahre älter als mein kleiner Sohn Theo. Darum möchte ich die Zeit anhalten. weiterlesen

Warum bloggst du eigentlich?

Mein Mama-Blog „Radio-Mama“ ist nun über ein halbes Jahr online und die Klickzahlen werden jeden Monat mehr. So viele Menschen surfen auf meiner Seite – und zwar nicht nur aus Bayern, sondern aus ganz Deutschland, aus Österreich, aus der Schweiz, aus Holland, aus England, aus Dänemark, aus Finnland – sogar aus den USA!

Das ist eine Tatsache, die mich unglaublich freut und die mich echt rührt! Danke an Euch alle, die meinen Blog – und somit auch einen großen Teil von mir – so regelmäßig lesen.

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich eigentlich blogge und wie ich denn dazu kam. Hm, gute Frage. Warum bloggst du eigentlich? weiterlesen

Wunschkaiserschnitt – Ja oder Nein?

Jede dritte Geburt ist ein Kaiserschnitt. Immer öfter auf ausdrücklichen Wunsch der Mutter – so wie kürzlich bei Daniela Katzenberger. „Wunschkaiserschnitt“ – also quasi ein Kaiserschnitt ohne medizinische Notwendigkeit. Vielleicht um den Wehenschmerz zu umgehen. Vielleicht um alles besser planen zu können. Vielleicht um keinen Dammriss zu bekommen.

Für mich stand ein Kaiserschnitt ehrlich gesagt NIE zur Debatte. Zwar lag Theo lange (bis zur 34.Woche) „falsch rum“ – also mit dem Kopf nach oben -, dennoch dachte ich mir immer: Das wird schon alles werden.  Und tatsächlich: Er drehte sich noch.

Tja – es kommt aber oft eben doch anders als man denkt. Nach 17 Stunden Wehen war das Köpfchen noch immer nicht im Becken, die Herztöne wurden schlechter und es wurde ein Notkaiserschnitt gemacht. Wunschkaiserschnitt – Ja oder Nein? weiterlesen

Das merkwürdige Verändern von Freundschaften zur Paarungszeit

Ich bin der Typ Mensch, der andere Menschen gerne eng und nah an sich ran lässt. Offene Gespräche bei einem guten Glas Wein, lange Telefonate, Ratschläge per Whatsapp, lustige Abende und gemeinsames Essen – all das gehört für mich zu einer tiefen, engen Freundschaft. Wenn ich jemandem mein Herz öffne, dann ganz und meist langfristig. So auch engen Freunden und Freundinnen.

Eine sehr enge Freundin hat sich aus meinem Leben verabschiedet. Warum? Das merkwürdige Verändern von Freundschaften zur Paarungszeit weiterlesen

Vom Loslassen und woanders Schlafen.

Heute Abend übernachte ich nicht daheim. Ich habe bis spät abends Sendung bei Antenne Bayern in München und am Samstag bin ich ab 12 Uhr wieder on Air. Es wäre also Quatsch, wenn ich hin und her fahren würde (wir wohnen ja in Nürnberg). Ich kann Theo heute Abend also nicht ins Bett bringen und ich kann ihn am nächsten Morgen, so süß verschlafen, nicht zu mir unter die Decke holen. Oh Mann. Bin ich gluckig, wenn ich offen und ehrlich zugebe, dass ich den Gedanken echt komisch finde? Vom Loslassen und woanders Schlafen. weiterlesen