Ein HALLO von uns und mein Projekt „Digital-Detox-Light“

Ihr Lieben,

es war ein bisschen ruhiger hier auf dem Mama-Blog. Bitte verzeiht es mir!

Warum das so war? Weil irgendwie alles so gut lief. Kennt Ihr doch auch, so Phasen im Leben, in denen man einfach einen schönen Trott hat und sich gar nicht beschweren kann, oder? Mitte September ging für Theo der Kindergarten los. Ich hatte hier vor einigen Monaten ja schon geschrieben, dass ich freudig gespannt bin, aber auch total wehmütig, was den Abschied bei unseren tollen Tagemüttern angeht. Oh, der Abschied – da flossen Tränchen bei mir. Es war einfach ein komisches Gefühl dort „Tschüss“ zu sagen und eben nicht zu wissen, dass das Neue gut wird. Und ich hatte ja schon mal erzählt, dass mir Veränderungen immer erstmal ein bisschen Bauchschmerzen bereiten. Vor Theo habe ich das natürlich nicht gezeigt. Wir haben den Kindergarten in vielen vielen Gesprächen vorab regelrecht „gehypt“ 😉

Die ersten drei Tage im Kindergarten waren nicht leicht – und das OBWOHL ich dabei war. Der Kleine war völlig reizüberflutet und irgendwie überfordert von dem „System“. Kannte er es vorher doch so kuschelig. Am Abend des zweiten Kindergartentages war ich kurz vorm Resignieren. Hatten wir vielleicht einen zu großen Kindergarten für Theo ausgewählt? War er eventuell einfach noch zu jung mit noch nicht mal drei Jahren? Oh, ich zweifelte sehr an unserer Entscheidung. Aber ab Tag 3 und 4 lief es plötzlich richtig gut – als wäre ein Schalter bei ihm umgelegt worden. Seitdem liebt er seinen Kindergarten und ich bin so so so erleichtert!!! Es ist aber auch wirklich toll dort und ich bin wirklich so stolz auf meinen kleinen Schatz, dass er diese Veränderung so gut gemeistert hat.

Ja, und seitdem läuft es einfach schön, gemütlich und gut bei uns. Ich mag solche unstressigen Phasen ja total gerne. Wir treffen nachmittags Freunde, sind mit dem Laufrad draussen, gehen in den Wald oder machen es uns einfach drinnen schön. Also recht unaufregend;-)

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Und irgendwie war es auch mal schön, ein bisschen „Digital-Detox“ zu betreiben. Nicht komplett, aber zumindest an den Nachmittagen, wenn ich Quality-Time mit meinem Sohn verbringen möchte. Inspiriert dazu hat mich Svenja mit diesem Artikel, wobei ich ehrlich bin: Ganz so konsequent wie sie betreibe ich das nicht – Whatsapp habe ich nicht von meinem Handy gelöscht. Aber: Ich lasse nachmittags auch mal das iPhone daheim wenn wir unterwegs sind. Denn mir wurde bewusst, wie viele sinnlose Zeit ich mit dem Smartphone in der Hand verbrachte. Ständig piepste es, immer wieder scrollt man durch Facebook oder Instagram, Push-Benachrichtigungen ploppten auf  und und und. Ich habe gemerkt: Das tut mir nicht gut, wenn ich immer so sehr auf andere schiele. Viel besser geht es mir jedoch, wenn ich mit ganzem Herzen BEI UNS BIN – mich auf das echte Leben konzentriere. Das ist in manchen Situationen nicht einfach, gerade weil man es in der heutigen Zeit ja so sehr gewohnt ist, dass das Handy viel mehr ist als einfach ein Telefon. Stattdessen lese ich abends endlich mal wieder ein gutes Buch (das neue von Charlotte Link kann ich sehr empfehlen) und mal ehrlich: Wirklich entspannend oder erholsam ist das „Gescrolle“ in den Apps ja nicht, oder? Wie gesagt: Ganz konsequent betreibe ich das nicht – ich bin noch im „Prozess“ 😉 Aber ich habe plötzlich viel mehr Zeit und erlebe den Tag und die Momente mit meinem Sohn einfach viel intensiver und das tut mir ehrlich gut.

ÜBRIGENS: Hier auf dem Mama-Blog wird es in den nächsten Wochen ein paar Neuerungen geben, aber mehr kann ich Euch noch nicht verraten;-)

Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden und freue mich weiterhin immer sehr auf Euer Feedback!!

Habt eine gemütliche Herbstzeit,

Eure Jenny


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