Starke Blutungen in der Schwangerschaft: Ein Mutmacher!

Ich war auf den Tag genau 13 Wochen schwanger – ich erinnere mich an diesen 20.Oktober 2016 als wäre es gestern gewesen. Unsere Familien und auch einige engere Freunde wussten bereits, dass Theo im Mai großer Bruder werden würde.

Um 8 Uhr 30 waren mein Mann und ich bei meiner Frauenärztin zum Ultraschall – dem Baby ging es wunderbar, es zappelte und war sehr aktiv. Und wir so glücklich, da ich ein paar Monate vorher eine frühe Fehlgeburt mit Ausschabung hatte.  Danach ist man einfach nicht mehr so unbeschwert schwanger.

Mit einem erleichterten Gefühl fuhr ich in meinem Auto von der Praxis weg – unterwegs hielt ich noch beim Bäcker an um für das Playdate mit ein paar Mädels und deren Kinder am Nachmittag Kuchen zu besorgen. Alles war gut. Ich hörte laut Autoradio, bis ich es plötzlich während der Fahrt spürte: Feucht, warm und schwallartig fühlte es sich an. Ich wurde nervös und steuerte auf direktem Weg unser Zuhause an. Dort – ich sehe mich vor meinem inneren Auge noch so genau vor mir – rannte ich regelrecht auf die Toilette und sah es sofort: BLUT. Und zwar richtig viel Blut. Ich wusste: Braunes Blut ist harmlos. Bei mir war es jedoch rot, frisch und extrem viel. Ich zitterte, konnte keinen klaren Gedanken fassen und mir kamen urplötzlich die Tränen. Bittebittebitte nicht!!!!! Liebes Baby, du hast doch gerade auf dem Ultraschall noch so fröhlich gewunken?!?

Ich hatte furchtbare Angst. Wie ferngesteuert legte ich mir eine Binde ein, schnappte mir ein großes Handtuch für den Autositz und fuhr direkt wieder in die Frauenarztpraxis, aus der ich vor nicht einmal einer Stunde noch strahlend mit meinem Mann rauslief. Weinend und verzweifelt kam ich dort an, ich wurde sofort abgeschirmt und in einen ruhigen Raum gelegt. Nur wenige Minuten musste ich auf die Ärztin warten – ich weiß noch: Der gesamte Stuhl war voller Blut als ich wieder aufstand. In diesem Moment war ich mir plötzlich sicher, dass ich wieder eine Fehlgeburt haben würde. Bitte bitte bitte nicht dieses Baby – ich liebte es doch schon so sehr.

Meine Ärztin wollte gar nicht viel reden – sie machte sofort einen Ultraschall – ich fühlte mich verzweifelt und ich zitterte vor Anspannung und Angst. Alles an mir schlotterte: Knie, Arme, Beine. Ich war wie weggebeamt und konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Plötzlich sagte sie: „Ihrem Babylein gehts gut-  schauen Sie mal!“

Ich kann Euch kaum beschreiben, was in diesem Moment in mir vorging – ich war erleichtert, froh, ängstlich, panisch, glücklich…durcheinander. MEIN BABY LEBT!!!!!

Woher kamen dann diese extremen Blutungen, wollte ich wissen. Die erfahrene Ärztin war ratlos, eine Ursache konnte nicht erkannt werden. Sie riet mir Bettruhe und war optimistisch, dass die Blutungen bald aufhören würden.

Zuhause legte ich mich brav aufs Sofa, meine Mama umsorgte mich, da mein Mann berufliche Termine hatte. Im Laufe des Tages sah ich noch sehr viel Blut und nachmittags kamen wehenartige Schmerzen dazu. Ich war unsicher und verzweifelt und fuhr gegen 17 Uhr und mit einem sehr ungutem Bauchgefühl mit meinem Mann ins Krankenhaus. Ich war aufgrund der starken Wehenschmerzen sicher, dass es unser Baby nicht gepackt hatte. Laufen konnte ich nicht mehr, mein Mann musste mich mit einem Krankenhausrollstuhl fahren – es war einfach furchtbar. Ich weiß noch so genau, wie ein glückliches Elternpaar ihr Baby in diesem Krankenhaus-Neugeborenen-Gläswägelchen an uns vorbei schob und ich zu meinem Mann unter Tränen sagte: „Mensch, wir wollten doch im Mai unser Babylein auch in solch einem Wägelchen sehen. Und jetzt verlieren wir es.“

Er war wie ein Anker, blieb ruhig, beruhigte mich und sagte: ABWARTEN, dem Baby ging es vor ein paar Stunden doch noch gut. Als wir ins Arztzimmer gerufen wurden, weinte ich wieder stark. Ich erinnere mich dennoch an eine nette, blonde Assistenzärztin – irgendwie merkte ich mir komischerweise ihren Vornamen: Michelle.

Sie machte also einen Ultraschall, mein Mann hielt währenddessen meine Hand ganz fest um mir Halt zu geben. Es fühlte sich endlos an bis sie den Bildschirm zu uns drehte: „Schauen Sie, hier ist ihr Baby. Hier schlägt das Herz.“ Mir fiel zum wiederholten Male ein riesiger Stein vom Herzen – es war ein absolutes Auf und Ab meiner Gefühle. Auch diese Ärztin namens Michelle konnte keine Blutungsursache feststellen. „Sie sind in der 13.Schwangerschaftswoche, dem Baby gehts gut, seien Sie positiv und vertrauen Sie auf das Leben.“ Dieser Satz brannte sich in mein Gedächtnis ein, er sollte in der weiteren Schwangerschaft zu meinem Mantra werden. Ich bat darum, mich ZUHAUSE schonen zu dürfen, auf keinen Fall wollte ich im Krankenhaus bleiben.

Die nächsten Wochen waren hart: Die Blutungen wollten nicht so richtig aufhören. Zwar waren sie nicht frisch, sondern braun und mittlerweile Schmierblutungen, dennoch sorgte ich mich weiterhin. Ich wurde engmaschig kontrolliert, als Ursachen waren ein großes Hämatom in der Gebärmutter oder Plazentarandblutungen aufgrund der Ausschabung ein paar Monate zuvor im Verdacht. Ein Vertretungsarzt sagte irgendwann ziemlich unsensibel zu mir: „Ob dieses Baby auf die Welt kommt, das steht in den Sternen. Ich kann nicht in eine Glaskugel kucken.“ Für mich war dieser Satz der blanke Horror, er schürte meine Ängste.

Ich musste viel Liegen – im Prinzip lag ich den gesamten November. Es war grau, düster und ich hatte das Gefühl, dass ich von der Welt da draussen nichts mehr mitbekam. Zu meiner Beruhigung kaufte ich mir für ca. 40 Euro ein kleines Gerät namens Angelsounds mit dem ich den Herzschlag meines Babies alle 1 – 2 Tage checken konnte. Das tat mir so gut, es gab mir in dieser Zeit, in der man ja noch keine Bewegungen des Babies spüren kann, ein sicheres Gefühl. Hier auf dem Blog konnte ich damals noch nicht über diese Phase schreiben, es war alles zu aufgewühlt und angespannt in mir – ich riss immer nur an, dass es mir nicht gut ging. Sieben lange Wochen begleiteten mich diese Blutungen. Danach hatte ich eine relativ beschwerdefreie Schwangerschaft, aber all das saß einfach tief. Die Angst, die Sorge, die Wochen voller Bangen.

Vor drei Monaten – im Mai – kehrte ich schließlich in das Krankenhaus zurück. Ich war fünf Tage über dem errechneten Geburtstermin, hatte eine Schwangerschaftsvergiftung entwickelt und aufgrund der Vorgeschichte bei Theos Geburt sollte ein Kaiserschnitt gemacht werden.

Ich war aufgeregt. Als ich in den OP hinein lief, sah ich plötzlich die nette, blonde Ärztin von der Notambulanz damals im Oktober. Michelle. Ich erkannte sie sofort wieder – auch ohne auf ihr Namensschild schielen zu müssen. Zusammen mit einem anderen Arzt holte sie unseren Julius auf die Welt. Am 8.Mai 2017 um 9 Uhr 55 hielt ich weinend vor Freude, Erleichterung und Dankbarkeit unser gesundes Baby in meinen Armen. Ich hatte  Gänsehaut vor Glück über unseren zweiten Sohn, der sich von diesen starken Blutungen nicht hat unterkriegen lassen.

 

 


31 Gedanken zu „Starke Blutungen in der Schwangerschaft: Ein Mutmacher!

  1. Sehr schön geschrieben! Danke für deine Offenheit Jenny! Das wird bestimmt vielen Frauen Mut machen!
    Alles Liebe für dich und deine Familie!

  2. Oh ich kann dir das alles so gut nachempfinden. Ich hatte hier bei K2 fast die gleichen Umstände: Zuvor 2 FG, eine mit AS, dann in der 12ten Woche, wenige Tage nach dem ersten US heftige schwallartige Blutungen, ein Albtraum.
    Auch hier waren die Ursache zwei Hämatome, eines davon direkt vor dem inneren Muttermund.
    Ich lag bis zur 26ten Woche und war so froh und dankbar, dass ich eine Haushaltshilfe bekam, die sich um das ältere Kind gekümmert hat.
    Danke für’s Teilen!

  3. Liebe Jenny,
    vielen dank für so viel Ehrlichkeit und den berührenden Artikel. Und wie schön, dass ihr alles so gut geschafft habt und nun eine Familie mit 2 kleinen Wirbelwinden im Haus seid…
    Glaub an das Leben…. ein wirklich guter Satz ?

  4. Ich bin sehr dankbar für diese Worte. Ich bin gestern im Krankenhaus gewesen,auch aufgrund von starken Blutungen und bin in SSW10.
    Der Winzling hat sich bewegt und wirkte munter.Jetzt heißt es Daumen drücken und Ruhe bewahren.
    Ich merke aber, dass es eben doch ganz viel mit mir macht,Angst schürt und Unsicherheiten mit sich bringt.

    Vielen Dank für den schönen Text!

    Ich glaub jetzt an das Leben:)

    1. Liebe Patricia, ich hoffe sehr dass die Blutungen besser geworden sind? Alles Liebe und Gute für den Rest der Schwangerschaft und danke für deine Nachricht!

      Viele Grüße

  5. Hallo liebe Jenni, ich kann sehr gut nachempfinden was Du hier beschrieben hast! Und trotz vermeintlich stärkeren Geschlecht fühle ich wie Du ( versuche gegen Tränen und Angst zu kämpfen um meine Frau als Anker dienen zu können)! Wir hatten auch schon zuvor 2 FG (2013 und 2017) mit AS…. sind auch Mitte/Ende 30 und wünschen uns so sehr ein Kind! Eine SS nach FG‘s ist voller Ängste… wir sind in der 30ssw und leben in Seoul… toller Arzt und Krankenhaus… anfangs hatten wir auch sorgen aufgrund eines Hämatoms, doch nicht ist passiert… Wir haben gefühlt 1000 US in 3D und 4D, waren jeden Monat mindestens 1 mal im KH zur Kontrolle… Nackenfaltemessung, Amniosenteze alles wirklich alles gemacht egal was es gekostet hat… meine Frau hat eine Placenta Praevia Totalis und somit war/ist klar das eine natürliche Geburt nichts wird… 30 Wochen keine Blutungen, alle Ergenbisse immer top… gestern früh waren wir beim Arzt, US und Urin Tests gemacht… gleiches Lied alles top… und dann heute Nacht um 2, plötzliches schreien meiner Frau.. Wir müssten sofort ins KH… alles war voller Blut… bisschen war dunkel aber auch sehr viel frisches (hellrotes Blut)… ich bin sonst echt ein „cooler“ aber was da in mit los war kann man wie Du bereits geschrieben hast kaum erklären… ab ins Auto, alle rote Ampel überfahren, alles war egal… wir würden es nicht verkraften nochmals ( und Vorallem jetzt wo wir schon so weit sind und Mateo gesehen haben). Baby geht es gut und Blutungen könnten gestoppt werden… Lungenreife bekommen und morgen die nächste… morgen wird der Arzt dann entscheiden, wie es weiter geht… hatten schon die Flüge für in 2 Wochen nach Deutschland, das wird aber wohl nicht mehr… aber ja wir müssen an das Leben glauben…. und unserer Mateo ist ein Kämpfer und nichts wird ihn runter kriegen…sich nicht wünsche euch weiterhin alles gute.

    1. Lieber Luis,

      ich fühle mit Euch und bin überzeugt davon, dass Euer Kleiner Euch noch viele viele Glücksmomente schenken wird. Alles wird gut, vertraut auf das Leben und seid positiv – es lohnt sich!! Liebe Grüße

  6. Liebe Jenni,

    vielen Dank für deinen Beitrag – das macht mir gerade sehr viel Mut.
    Hatte letzte Woche eine mensähnliche Blutung, da war ich in der 9. Ssw, doch beim Arzt hat das Herz ganz normal geschlagen.
    Jetzt habe ich seit ein paar Stunden sehr sehr starke schwallenartige Blutungen, so wie deine, mit Unterleibsschmerzen. Ich hab wahnsinnig Angst, aber hoffe auf ein Wunder morgen früh bei der Ärztin.

    Danke!

    1. Liebe Sina, ich hoffe, es geht dir mittlerweile besser und du kannst eine beschwerdefreie Schwangerschaft mit viel Vorfreude auf Euer BAby geniessen! Alles alles Liebe – und es freut mich sehr, dass ich dir etwas Mut in den dunklen Stunden machen konnte!!!

  7. Hallo, habe richtig Gänsehaut bekommen beim Lesen. Liege selbst seit gestern im KH. Bin zum zweiten Mal schwanger und in der 10. SSW und war gestern morgen noch routinemäßig beim Gynäkologen – alles bestens. 6 Stunden später starke hellrote Blutung. Das war ein richtiger Schock. Mein Mann hat mich sofort ins KH gefahren und dort musste ich erstmal den ganzen Weg zu Fuß laufen weil keine Rollstühle zur Verfügung standen. Die Blutungen wurden immer stärker, mittlerweile war meine Jeans durchgeblutet und mir war klar, dass ich den Wurm verloren habe. Beim US stellte die Ärztin jedoch fest, dass das Herz schlägt, ich aber ein Hämatom neben der Fruchthöhle habe. Bin jetzt stationär, muss liegen und bete zu Gott, dass alles gut geht. Die Angst, die einen nun begleitet ist kaum auszuhalten.

    Danke für deinen Erfahrungsbericht und ich glaube auch an das Leben!!

    1. Liebe Jen, hoffentlich geht es dir mittlerweile besser und du hast eine sorglose und schöne Schwangerschaft? Diese Hämatome sind eine ganz blöde Sache. Das Schonen und die Ruhe lohnen sich aber sehr – viel viel Kraft und freu dich auf deinen kleinen Schatz!

  8. Du machst mir gerade wieder Mut. Ich liege seit 2 Wochen auf Station mit schwallartigen frischen Blutungen und keiner weiß woher die kommen. Angefangen Ende 12. Woche. Ich bin durch Google dann auf deinen Bericht gestoßen, da ich langsam die Nerven verliere. Ich hoffe bei meinem Krümel, für den wir 5 Jahre und ärztlichen Hilfe gebraucht haben, geht auch alles gut.

    1. Liebe B.,
      es bedeutet mir sehr viel, dass ich dir in den schweren Stunden etwas Mut machen konnte – genau das wollte ich damit erreichen! Hoffentlich geht es dir mittlerweile besser sodass du dich Schwangerschaft geniessen kannst. Mit etwas Abstand kann ich sagen, dass es sich so sehr lohnt, sich zu Schonen und sich Ruhe zu gönnen. Man wird nach der Geburt tausendfach dafür „entlohnt“. Alles alles Liebe!!!

  9. Danke für diese mutmachende Geschichte! Ich bin erst in der 6. SSW, seit gestern starke Blutungen (nicht so krass, dass alles überläuft, eher die stärkeren Tage der Mens) und war heute Vormittag beim FA – Fruchthülle ist noch da, ich war überzeugt dass es abgegangen sein muss bei dem vielen Blut. Nun wurde nochmal blut

  10. Vielen Dank dafür, dass du diese wunderbare Geschichte mit uns teilst. Sie hat mich zu Tränen gerührt und lässt die Hoffnung auf ein gutes Ende wachsen.

    Ich selbst bin in der 6ssw und habe seit einigen Tagen starke Blutungen und Schmerzen. Nachts konnte ich vor lauter Schmerz nicht mehr schlafen und fuhr unter Tränen ins Krankenhaus. Ich meine, wie soll dieser winzig kleine Punkt so eine starke Blutung überstehen!?
    Aber die Gynäkologin konnte auf dem Ultraschall den Punkt wiederfinden. Morgen muss ich wieder hin..

    Das Einzige was nun bleibt ist die Hoffnung. ?

  11. Auch von mir ein Danke, der Artikel macht echt Mut. Ich bin in der ssw 6 und hatte noch nie so starke Blutungen wie heute.
    Leider hab ich im kh einen unsensibel Arzt erwischt. Hat nur gesagt: jetzt besteht die Schwangerschaft noch, aber sie ist in Gefahr. Ob sie in ein paar Stunden auch noch besteht ist fraglich. Kommen Sie in 4 Tagen wieder dann weiß man es.“
    Ich bin seither nur noch am weinen. Kann gar nicht aufhören.

    Dein Artikel macht mir Mut, dass ich mir noch ein wenig Hoffnung bewahren kann. Danke

  12. Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrung.Mir ging es ähnlich,hatte in der 14 Ssw plötzlich starke Blutungen. Die FÄ konnte nichts finden und meinte das kann einfach passieren,dem Baby gehts aber gut.Nun muss ich mal eine Woche zu Hause bleiben und entspannen.Hoffe wird besser dann.
    lg

  13. Hallo leute, bin in der 5.ssw woche, habe helle und dunkle blutung bekommen, war heute beim Frauenarzt, er gab mir folikasit tbl. und progestan tbl, damit ich für die fehlgeburt vorbeugen kann. Nun hab ich sehr viel angst das ich es verliere durch soviel Medikamente! Schmerzen habe ich keine doch sie Blutungen machen mir sorgen, im ultraschallbild ist das embriyo zwar sichtbar, aber drum herum sehr viel Blut. Ich zweifele mittlerweile an meinem arzt ob er wirklich ahnung hat oder besser gesagt ob er überhaupt ahnung hat von der gynäkolgie!!!

  14. Liebe Jenni,
    ich wollte mich für deinen Artikel bedanken. Als ich gestern Abend mitten im nirgendwo zum zweiten Mal frische Blutungen hatte und auf das Taxi gewartet habe, hat mir dein Artikel sehr viel Mut gemacht. Bei mir (SSW 15) ist bislang zum Glück auch alles gut. Das kleine Herz endlich schlagen zu sehen und zu hören, ist das erleichternste der Welt. Also – DANKE fürs Teilen. ❤️

  15. Hallo, hoffe auch das alles gut geht. Sind 15ssw und als ich die Nacht auf der Toilette war, kam blut. Den ganzen Tag immer ein bisschen, der Frauenarzt konnte auf dem Bildschirm sehen, dass etwas an der gebärmutterwand blutet, weiss nicht wieso…bettruhe u magnesium…Hätte mich gern stationär gesehen, aber ich möchte meinen 8 jährigen Sohn mit down syndrom nicht allein lassen! Hoffe beim nächsten Ultraschall in drei Tagen hat sich alles wieder beruhigt!!!

  16. Liebe Jennifer,

    Ich bin auch durch Verzweiflung und Suche nach Erklärungen auf deinen Blog gestoßen und so dankbar dass du deine Geschichte geteilt hast. Meine Geschichte ist identisch. 13te Woche und einen Tag nach der Untersuchung bei der alles in Ordnung war, die Blutung. Auch der Krankenhausaufenthalt und das Hämatom sind genauso. Diese Angst macht mich wahnsinnig aber du hast mir Hoffnung gegeben. Vielen Dank !

  17. Vielen Dank für diesen Artikel. Er hat mir so viel Mut gemacht. Ich bin aktuell in SSW10 und gestern setzten plötzlich starke Blutungen ein, als wir unterwegs waren. Die waren definitiv stärker als die Periode und wir sind sofort ins Krankenhaus. Da ich 6 Stunden im Wartezimmer verbrachte, konnte ich nichts anderes machen als googeln und ich bin sehr dankbar, dass ich zwischen all den Artikeln, die starke Blutungen für ein schlechtes Zeichen halten, auch deinen gefunden habe, der mir Hoffnung gemacht hat. Die Ärztin gab grünes Licht, dem Baby gehts gut, woher allerdings die Blutungen kommen, konnte sie nicht erklären. Jetzt heißt es abwarten und hoffen. Ich drücke allen Mamis da draußen die Daumen, dass alles gut wird! Liebe Grüße und auch von mir nochmal ein DANKE <3

  18. Hallo..ich bin heute genau 7.Woche und habe seit zwei Wochen immer wieder hellrote Blutungen. Zweimal war ich schon bei der Ärztin …immer in der Annahme, das nun alles vorbei sei. Gestern zeigte sie mir Embryo und Herzschlag. Leider sitzt der Krümel ziemlich nah am Gebärmutterhals. Sie meinte, daher könnten die Blutungen stammen. Im ersten Moment Erleichterung…Glück ein Herz schlagen zu sehen. Aber nun wieder Verunsicherung. Ich danke Allen, die hier mutmachende Erfahrungen schreiben. Mut und Zuversicht braucht es im Augenblick.

  19. Ich wünschte bei mir wäre es auch gut ausgegangen. Ich habe auch viel Blut verloren und bin gleich ins Krankenhaus. Gestern war noch alles ok. Sie konnte nichts böses feststellen und dem kleinen ging es wohl gut ( 9.ssw ) herz schlug kräftig und sie sagte es scheint ihm nicht zu stören.. heute hab ich stärkere blutung mit kräftigen Unterleibsschmerzen gehabt. Bin wieder ins KH gefahren. Als ich dran kam war aber leider schon keine Schwangerschaft mehr intakt.
    Das ist das 2.te mal jetzt das ich es verloren habe und bin natürlich wieder endlos traurig das es nicht geklappt hat. Jetzt stell ich mir die Frage ob mit mir was nicht stimmt… ich finde einfach keine Worte…

  20. Hallo liebe Jennifer,

    dein Beitrag hat mich zu Tränen gerührt. İch freue mich so sehr, dass das ganze bei dir ein gutes Ende genommen hat. Deine Erfahrung hat mir sehr viel Hoffnung und Kraft gegeben. Ich bin 28 Jahre alt, hatte bereits 3 Fehlgeburten (1. FG: 7 SSW [Windei, Ausschabung], 2. FG: 6 SSW und 3. FG: 5 SSW [natürlicher Abgang]) innerhalb eines Jahres gehabt. Nach den wiederholten Fehlgeburten wurde mein Blut im Gerinnungszentrum untersucht, allerdings waren alle Werte in Ordnung. Ich war natürlich über die positiven Ergebnisse total erleichtert und glücklich. Aber warum hatte ich dann drei Fehlgeburten hintereinander? Bis heute kann mir kein Arzt eine Antwort darauf geben. Leider!

    Nun bin ich erneut Schwanger, laut Rechnung nach dem ersten Tag der letzten Periode in der 7. Schwangerschaftswoche. Am Freitag hatte ich eine Ultraschalluntersuchung um 9.00Uhr morgens, es war nur eine Fruchthöhle zu sehen. So wurde meine SSW um eine Woche zurück datiert. Noch am Freitag Abend bekam ich leicht bräunliche Blutungen. Mein Mann fuhr mich sofort ins Krankenhaus. Auf dem Ultraschall sah alles in Ordnung aus. Wir waren total erleichtert und fuhren wieder zurück nach Hause.

    Heute Abend hatte ich dann plötzlich starke hellrote Blutungen. Sofort kamen mir die Tränen, als ich das ganze Blut sah. Innerlich dachte ich mir, okay mach dir keine große Hoffnungen, stell dich auf das schlimmste ein, wahrscheinlich ist es jetzt endgültig vorbei mit der SSW. Trotzdem hoffte ich auf ein Wunder und betete zu Gott. Im Krankenhaus hörten die Blutungen weiterhin nicht auf. Die Ärztin konnte die Ursache der Blutungen nicht feststellen. Allerdings entdeckte Sie eine Zyste in der Gebärtmutter. Sie verschrieb mir die Kapseln „Progestan“ und verordnete mir absolute Bettruhe. Im Vergleich zu Freitag war die Fruchthöhle um paar Millimeter gewachsen. Das war zwar ein gutes Zeichen, aber ein Embryo war leider immer noch nicht auf dem Ultraschall zu erkennen.

    Jetzt ist es 23.00 Uhr geworden. Blutungen habe ich immer noch. Meine Sorgen um das Baby belastet mich schon stark. Diese ganzen Fragen, ob das jetzt eventuell wieder ein Windei ist oder ob der Wachstum gestört ist und das Ganze wieder in einer FG endet! All diese Fragen gehen mir ständig durch den Kopf. Trotzdem versuche ich stark zu bleiben, positiv zu denken und hoffe, dass die SSW diesmal gut läuft. Die Hoffnung stirbt zuletzt! Ich glaube an das Leben!

    Ich wünsche allen Frauen viel Kraft und Glück, die ähnliche Sorgen in ihrer Schwangerschaft haben ❤️

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