Unser Abendritual

„Wie machst du das denn mit dem Bett bringen abends, Jenny? Habt Ihr ein bestimmtes Abendritual?“ In den letzten Wochen haben mich tatsächlich einige Mails von Euch erreicht, in denen ich genau das gefragt wurde. Und deshalb habe ich mich dazu entschlossen, unserem „Bettbring-Ritual“ einen Beitrag hier auf meinem Mama-Blog zu widmen.

Abendessen gibt es bei uns gegen 18:15. Danach spielt Theo noch ein bisschen im Wohnzimmer (meistens mit seinem Papa) – bis es gegen kurz vor 7 nach oben geht. Während ich Theo seine Milch (normale 1,5er Biomilch) fertig mache, zieht mein Mann den kleinen Kerl schon mal um. Alles ziemlich gemütlich – dazwischen wird immer mal wieder gespielt – wir lassen uns da Zeit. Dazu schlürft Theo seine Milch, wir lüften nochmal das Kinderzimmer, packen die beiden wichtigsten Stofftiere ins Bett, schalten das Nachtlicht an, putzen die Zähnchen und gehen dann in unser großes Bett. Dort schauen wir noch Theos akutelles Lieblingsbuch („Entdecke die großen Fahrzeuge“) gemeinsam an – meistens versucht der kleine Mann noch ein bisschen Zeit zu schinden – Ihr kennt das sicher auch. Irgendwann legen wir das Buch weg (dann ist es ca. halb 8) und machen das Licht aus.

FullSizeRender(3)

Nun ist KUSCHELZEIT. Ich liebe dieses abendliche Kuscheln – es bringt mich  und auch meinen kleinen Sohn runter – und es ist so unglaublich entspannt und schön. Theo schmiegt sich  eng an mich – wir liegen eingekuschelt in frischer, weicher Bettwäsche (diese von Dormando ist super warm und unser Favorit für den Winter) und wir geniessen einfach den Moment. Meistens tastet Theo noch mein Gesicht ab (Nase, Augen, Mund usw.) – bis es ein dickes Bussi gibt und wir den Kleinen in sein Bett tragen.

Dann ist wieder Theos Papa dran (außer, er hat Abendtermine): Er zieht die Spieluhr auf und legt sich ein paar Minuten neben das Kinderbett – bis Theo total entpannt ist. Das dauert zwischen 5 und 25 Minuten… Kommt ganz drauf an. Wir finden es schön, dass wir Theo quasi bis in den Schlaf begleiten – er schläft aber alleine ein. Also ohne Hand, Arm oder sonstigem Streicheln von uns. Gekuschelt wird ja vorher schon intensiv.

Für uns hat sich dieses Abendritual bewährt – Theo schläft in 99% der Nächte komplett durch bis um 8 Uhr am nächsten Morgen. Das war allerdings nicht immer so: Unser erstes Jahr als Eltern war extrem anstrengend und vor allem für mich (da ich stillte) von Schlafmangel gekennzeichnet… Zum Glück ist aber ja alles immer nur eine Phase :-)

Wie läuft denn Euer Abend-/Einschlafritual ab? Erzählt doch mal…Ich bin schon gespannt:-)

Eure Jenny

Dieser Artikel wurde unterstützt von Dormando. 


2 Gedanken zu „Unser Abendritual

  1. Liebe Jenny! Der süße kleine Mann schläft tatsächlich bis 8 Uhr durch – Jenny, ich brauche deinen Rat!!! Wie machst du das??? Bei uns ist derzeit um 5.30 Uhr Tagwache, prinzipiell länger schlafen wollen meine drei Mäuse immer nur montags… KREIIIISCHHH!! Bussi V

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *