Urlaub mit Kleinkind: Mein Reisebericht, Teil 1

Wie Ihr ja wisst, waren wir letzte Woche mit Theo im Urlaub in der Türkei. Sieben Tage SONNE, SAND UND MEER liegen also hinter uns – und VOR uns liegen nun Berge von Wäschesurprised

Wir sind wieder daheim – und deshalb nehme ich mir jetzt, während die Waschmaschine gemütlich vor sich hin rattert, die Zeit für einen ausführlichen Reisebericht. Wie ist das denn so – Urlaub mit Kleinkind??

Herrlich!!!! Es war viel weniger anstrengend, als ich befürchtet hatte. Sehr entspannend!!! 

Aber: Urlaub mit Kind ist natürlich ANDERS. Nicht so faul, nicht so tiefentspannt, aber dennoch erholsam und schön.

DER FLUG UND DIE ANREISE

Theo ist knapp 16 Monate alt, deshalb mussten wir für ihn nichts zahlen. Kinder unter zwei Jahren fliegen kostenlos, danach zahlt man den vollen Flugpreis und dann bekommt das Kind auch einen eigenen Sitz im Flugzeug. Als Stichtag gilt übrigens der Tag der Heimreise. Ist das Kind da noch UNTER 2, zahlt man nix. Toll ist übrigens, dass man auch für das gratis fliegende Kind ein freies Gepäckstück mitnehmen darf (nicht auszudenken, wie wir sonst all unsere Sachen untergebracht hätten) –Theo hatte also einen eigenen Koffer mit Kleidung, Spielsachen, Windeln und allen möglichen Arzneimittelchen für ihn (man weiß ja nie. Ich hatte nämlich keine Lust auf türkische Apotheken, in denen ich Fieberzäpfchen mit Händen und Füßen bestellen muss.) Praktisch: Den Buggy durften wir so lange behalten, bis wir in den Flieger stiegen.

Auf dem Hinflug flogen wir mit Air Berlin und hatten eine Dreier-Reihe für uns, der Kleine hatte also quasi einen eigenen Sitzplatz (aber nur rein theoretisch;-) ). Ich habe mir im Voraus sehr viele Gedanken über den Flug gemacht. Mein (pragmatischer) Mann meinte zwar, dass ich doch eh nicht wüsste, wie es sein wird, aber so bin ich eben: Alle Szenarien im Voraus durchspielen. Glücklicherweise traten die WORST-CASE-SZENARIEN meiner Gedankenwelt (kotzendes Kind, dauerschreiendes Kind) nicht einthumbs-up

Dennoch war es der stressigste Flug unseres Lebens. Sagt sogar der pragmatische Mann. Warum?? Weil so ein 16 Monate alter Junge unglaublich viel Bewegung braucht! Start und Landung verliefen dank der Früchte-Quetschbeutel ganz okay – der Kleine hatte zumindest keinen Druck auf den Ohren, da er ja trank. Kann ich also sehr empfehlen! Übrigens: Auch Wasser für’s Kind darf man durch die Sicherheitskontrollen am Flughafen mitnehmen (obwohl ja sonst Flüssigkeiten über 100ml verboten sind). Bei Familien wird das scheinbar lockerer gehandhabt. Wir waren ausgestattet wie für ein Picknick (Breze, Fruchtriegel usw.)

Aber zurück zum Flug: Es war anstrengend. Ja. Sehr. Denn Theo fand es ganz und gar nicht lustig, dass er zunächst auf dem Schoss von Papa angeschnallt wurde(für Kleinkinder gibt es einen extra Gurt, der an den normalen Sicherheitsgurt des Elternteils geschnallt wird). Es waren die längsten drei Stunden meines Lebens…Bilderbücher können ja sooo langweilig sein, wenn man doch klettern kann und wenn man neben sich so nette Mitreisende hat, die Freude an diesem kleinen Energiebündel hatten. Ich weiß nicht, wie oft wir auf die Uhr schauten. Wir waren heilfroh, als wir (verspätet) in Antalya landeten und endlich den Flieger verlassen durften. Noch schnell zur Passkontrolle und dann zum Gepäckband. Warten. Unsere Koffer und der Buggy waren leider die letzten Gepäckstücke, die anzuckelten. Wir waren genervt und froh, als wir im Kleinbus zum Hotel saßen. Ursprünglich wollte der Busfahrer übrigens einen von uns (mit unseren Freunden waren wir vier Erwachsene und zwei Kleinkinder) nicht mitfahren lassen, da er nicht mit so viel Gepäck gerechnet hatte. Als er aber mein entsetztes Gesicht gesehen hat, ruderte er sofort zurück.

Nach 25 Minuten Fahrt erreichten wir ENDLICH unser Hotel in Belek, das wir aufgrund der Nähe zum Flughafen und des tollen Preisleistungsverhältnisses bereits zum zweiten Mal gebucht hatten.

Hallo, Club Asteria, schön dass wir am Urlaubsziel angekommen sindhappyZur Begrüßung gab es einen leckeren Cocktail und als ich den ersten Schluck genommen hatte, wusste ich: Das wird ein großartiger Urlaub! Und ich hatte Recht! cool

Nächstes Mal lest Ihr Teil 2 meines Reiseberichts: Hotel, Strand und Kleinkind!

Wie steht Ihr denn zu Urlaub mit Kleinkind? Wie sind Eure Erfahrungen? Kann man sich auch tolle Fernreisen zutrauen oder sollte man vielleicht lieber Urlaub in der Nähe machen, bis die Kids aus dem „Gröbsten raus“ sind? Erzählt doch mal von Euren Urlauben mit Kind(ern)? Gab es totale Reinfälle? Oder besonders unvergessliche Urlaube?? Ich bin gespannt, was Ihr berichtet…


5 Gedanken zu „Urlaub mit Kleinkind: Mein Reisebericht, Teil 1

  1. Hallo liebe Jenny! Toll, dass ihr so einen schönen Urlaub hattet. Wir fliegen am Samstag von Düaseldorf nach Kreta. Dort waren wir schon 3 mal. Die Kinder (3,5, und 11) lieben es. Für mich kommt im Urlaub nur All-inklusive in Frage. Ich will mich um nichts kümmern müssen. Deswegen ist ein Apartment oder Camping aufkeinenfall unser Ding.
    Gerne haben wir auch ein Hotel dass einen Spielplatz hat und Wasserrutschen und strandnah gelegen ist.

    So, ich freue mich auf Samstag und auch wenn es mich vor dem Flug graust werden die schönen Momente sicher überwiegen.

  2. na klar ist Urlaub mit Kindern drin! Jedoch nehmen wir auch noch Oma mit, die kann uns dann ab und an entlasten 😉

  3. Ganz ehrlich, wir hatten so eine schlechte Erfahrung dass wir nun erst einmal abwarten bis die kids etwas größer sind. Wir sind mit unseren damaligen 2 jährigen Zwillingen nach Thailand gereist, da wir sehr gute Meinungen über die Kinderfreundlichkeit der sthailländer gehört hatten. Unser Julian hatte aber so eine schlimme Darmgrippe bekommen (mit Krankenhausaufenthalt). Das war der Horror. Mein Mann und Emanuel sind dann auch noch von Sandfliegen gebissen worden, – das war die Krönung. Wir sind Heim geflüchtet. 5000 Euro in den Sand gesetzt.

    Liebe Grüße aus dem Saarland!!

    1. Liebe Anja, oh je! Das tut mir leid, dass Ihr solches Pech hattet!! Hoffentlich habt Ihr in Zukunft nur noch SCHÖNE Urlaube!!!

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