Weihnachtszauber

In einer guten Woche ist Heiligabend! Ist das nicht unfassbar, wie schnell die Zeit rennt?

Für mich ist Weihnachten in diesem Jahr etwas ganz ganz Besonderes: Weil ich es für mein Kind ganz besonders schön und zauberhaft haben will. Theo erlebt das mit seinen knapp zwei Jahren zum ersten Mal so richtig bewusst. Wir schauen uns zur Zeit schöne Weihnachtsbücher an, wir zelebrieren das Öffnen des Adventskalenders, wir naschen Dominosteine und leckere Plätzchen, wir zünden zu jedem Essen die Kerzen am Adventskranz an und der Kleine darf sie auspusten. Wir gehen auf den Weihnachtsmarkt, wir hören Weihnachtslieder über den Antenne Bayern Weihnachtsstream, wir trinken Kinderpunsch…All diese Dinge habe ich in den letzten Jahren zwar auch gemacht, aber nicht so bewusst, nicht so andächtig, nicht so voller Freude. Aber wer könnte einem erwachsenen Menschen besser wieder die kleinen schönen Dinge der Vorweihnachtszeit zeigen, als das eigene Kind?!

Natürlich hat jeder immer eine Menge zu tun in der Adventszeit. Aber ist es nicht großartig, dass man sich durch die Kinder wieder auf das besinnen kann, was zählt in dieser schönsten Zeit im Jahr? Dass man dadurch die Kleinigkeiten, die „Selbstverständlichkeiten“ wieder besonders schön findet, weil man will, dass der Kleine das genauso „fest verankert“ bekommt? Dass man selbst wieder AUFGEREGT ist und sich so richtig auf die Weihnachtsfeiertage freut?

Vor ein paar Tagen waren wir mit Theo zum ersten Mal auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Auf dem Weg dorthin blieb er vor nahezu jedem toll geschmückten Schaufenster stehen mit den Worten „uiii! Mama da! Papa kucken! Uiii!“. Der Junge war natürlich auch hin und weg von den Lichtern, vom Glitzern der Stadt, von den Buden am Christkindlesmarkt . Er hat uns ganz unbewusst dazu „gezwungen“ all das auch wieder zu betrachten – und nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Völlig berauscht gingen wir nach all diesen schönen Eindrücken wieder nach Hause – mit dem Weihnachtszauber in uns.

Theo mit seinem Papa und seinem Opa am Nürnberger Christkindlesmarkt.

Und natürlich gehören auch Geschenke zum Weihnachtszauber dazu. Schon vor Wochen habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was Theo von uns zu Weihnachten bekommen soll. Nun bekommt er eine wunderschöne Holzkinderküche, denn er liebt es, uns zu „bekochen“ und zu versorgen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie sehr wir uns auf das Leuchten in seinen Augen freuen, wenn er seine Küche im Wohnzimmer stehen sieht. Und den Christbaum. Denn auch den bringt das Christkind erst kurz vor der Bescherung… 🙂

Ein fröhliche, entstresste Vorweihnachtszeit, Ihr Lieben!!


3 Gedanken zu „Weihnachtszauber

  1. Wunderschön geschrieben und auf den Punkt gebracht, liebe Jennifer. Das empfinde ich ganz genau so. Meine Tochter ist im Oktober 2 Jahre alt geworden und wir erleben alle auch gerade diesen Weihnachtszauber. Viele Grüße aus Heilbronn!

  2. Hach, du schreibst genau das, was auch ich emfpinde. Lieben Dank für diesen schönen Artikel, den auch ich hätte schreiben können. LG, Karoline Perterlein

  3. Bei uns steht der Christbaum jetzt schon im Wohnzimmer weil wir am Tag vor Weihnachten zu meiner Familie nach Leipzig aufbrechen werden und dort die Feiertage verbringen. Das ist jedes Jahr so und gehört für mjich zur Weihnachtstradition dazu. Am Christbaum erfreuen wir uns dafür länger denn der weihnachtmann kommt zuu uns einfach immer früher als zu den anderen;-)

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